UNSERE ARTENGALERIE – Wer diesen Ort mit dir teilt
Hier wird sichtbar, wer alles Teil dieses Ortes ist.
In der Artengalerie triffst du auf Tiere und Pflanzen, die sich die Bifurkation mit dir teilen – manche ganz selbstverständlich, andere selten oder nur auf der Durchreise.
Jede Art erzählt ihre Eigene Geschichte
Jede Art erzählt ihre eigene Geschichte: vom Leben im Wasser, auf der Wiese oder in der Luft, vom Wandel der Landschaft und davon, wie eng alles miteinander verbunden ist.
Schau genau hin, entdecke Zusammenhänge –
und vielleicht erkennst du draußen wieder, was du hier gesehen hast.

Libellenarten

Prachtlibelle
Prachtlibellen sind große, auffällige Kleinlibellen mit metallisch schillernden Körpern (blau oder grün) und breiten, farbigen Flügeln. Sie fliegen langsam und schmetterlingsartig. Männchen haben intensiv blaue Flügel, während Weibchen bräunliche oder grünliche Flügel besitzen. Sie leben bevorzugt an sauberen Fließgewässern.

Azurjungfer
Azurjungfern sind kleine, schlanke Libellen (ca. 5 cm), die durch eine leuchtend blaue Grundfarbe mit schwarzer Zeichnung bei Männchen auffallen. Typisch ist ein „Hufeisen“-Muster auf dem zweiten Hinterleibssegment, während Weibchen oft dunkler oder grünlich-blau gefärbt sind. Sie kommen häufig an stehenden Gewässern vor.

Plattbauchlibelle
Die Plattbauchlibelle ist eine gut erkennbare Großlibelle, die sich durch ihren besonders breiten und flachen Hinterleib von anderen Arten abhebt. Der Körper ist im Vergleich zu anderen Libellen sehr kompakt, plump und kurz (ca. 4 bis 5 cm lang). Ein Hauptmerkmal sind die großen, dunkelbraunen bis schwarzen Flecken an der Basis aller vier Flügel. Die Flügelspitzen sind hingegen durchsichtig.
Frösche & Kröten

Teichfrosch
Der Teichfrosch ist meist leuchtend grasgrün bis olivgrün gefärbt, oft mit dunklen, schwarzen Flecken auf dem Rücken. Ein heller Rückenstrich ist typisch. Er ist ein mittelgroßer Wasserfrosch (Weibchen 6–12 cm, Männchen 6–10 cm) mit relativ glatter Haut und großen Schwimmhäuten.

Erdkröte
Erdkröten sind gedrungene, plumpe Amphibien mit warziger, meist bräunlicher bis olivfarbener Haut. Sie haben auffällig kupferrote bis goldene Augen mit waagerechten Pupillen und markante Drüsenwülste hinter den Augen. Weibchen werden mit bis zu 12–16 cm deutlich größer als Männchen (bis 9 cm).

Kaulquappen
Kaulquappen sind die Larven von Fröschen. Sie sehen anfangs ein bisschen wie kleine Fische aus: Sie haben einen runden Kopf, einen langen Schwanz und keine Beine. Sie leben im Wasser und atmen zunächst über Kiemen. Mit der Zeit wachsen ihnen Beine, der Schwanz wird kürzer und sie verwandeln sich Schritt für Schritt in kleine Frösche.

Froschlaich
Froschlaich sind die Eier von Fröschen. Sie sehen aus wie kleine schwarze Punkte, die in einer durchsichtigen, glibberigen Masse (Gallert) liegen. Der Laich schwimmt meist im Wasser, zum Beispiel in Teichen oder Pfützen. Aus diesen Eiern schlüpfen nach einiger Zeit die Kaulquappen, die sich später zu Fröschen entwickeln.
Wenn du schon mal hier stehst – mitten auf der Linie, wo sich das Wasser in zwei Richtungen verabschiedet – dann halte diesen Moment fest. Mach ein Selfie über der Teilung – und teile es mit uns! Verlinke uns oder nutze den QR-Code am Schild, um dein Bild hochzuladen. Auch wenn dieser Moment dir allein gehört – wir freuen uns, wenn du ihn mit uns teilst.

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